Tag 9: Pilze

Wir haben die Regen-Tage genutzt und uns einen leckeren Pilz Salat gepflückt. Wir haben recherchiert und die Pilze vorläufig identifiziert. Der Salat war lecker, uns ist noch nicht schlecht.

Fliegenpilz
Feuer-Morchel
Sonnen-Funghi
Pfifferling
Quallen-Champignon
Karamello-Marshmello-Bomber
Fake-Champignon
Streusel-Brötchen
Sesam-Semmel

? … Schlechtes Wetter macht eben erfinderisch ??‍♂️??‍♀️

Wer kann uns helfen die Sorten besserer zu identifizieren?

Schreibt’s bitte unten in die Kommentare ?

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Eingezäunt.

#happymeat

Fällt euch eigentlich was auf, wenn wir immer wieder Fotos von unserer Alm posten?

Bei uns sind immer die Tiere eingezäunt. Wenn ihr mal genau hin schaut: hier ist es genau anders rum. Kühe, Pferde, Schafe laufen frei rum, dafür sind “wir Menschen eingezäunt“… 😀

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Wetterumschwung

Es hat sich schon angekündigt mit dunklen Wolken über unserem Hotel.

Aber schön sieht’s aus

Und der Wetterbericht für heute lässt wenig Zweifel:

Vorhersage: Scheisswetter

Heute müssen wir uns also ein Alternativprogramm überlegen…

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Tag 5: Ankunft auf der Alm

Heute ging es dann vom nahezu pulsierenden Tegernsee rüber zur verlassenen Winklmoos-Alm. Immerhin auch noch mal gut 2h Fahrt, wenn man die landschaftlich schönere Roadster-Stecke abseits der Autobahnen wählt.

Auf der Alm selber dann das standesgemäße Empfangskomitee.

Wer den Weg nicht kennt, wird zur Alm geleitet…
Die freundliche Dame von der Rezeption hilft beim ausfüllen der Formulare, im Hintergrund die Unterkunft 🙂

Das Schöne: hier ist überall Entspannung angesagt. Fast gar nix los und alle relaxt.

Dream-aged ?
Selbst Strassenschilder werden hier nicht industriell gedruckt, sondern aus Holz geschnitzt…

Also, bloß keinen Stress aufkommen lassen. Nach der kurzen Erkundungs-Tour (14.000 Schritte) direkt ab auf den Balkon, Bierchen zischen und die Aussicht genießen.

Unser Blick vom Balkon aufs Auenland 😉
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Wie teuer ist die Bootsfahrt? Hocktseu hi kimda.

Urlaub ist ja auch immer ein wenig dazu da fremde Kulturen und Sprachen kennen zu lernen. Und wer denkt, dass das dieses Jahr ausfällt, weil wir in Deutschland sind, der irrt.

Also haben wir uns “a gaudi draus gmocht“ und die Fremdsprache Bayrisch gelernt. Wenn man sich beim wandern begrüßt, dann heisst das nicht “Hallo“, sondern “Servas“. Also haben wir das schon mal als allgemeine Begrüßungsformel übernommen.

Blöd nur, wenn der Boots-schaffner dann denk man versteht bayrisch. Auf die Frage wie viel die Strecke auf dem Tegernsee kostet und wo wir das Ticket bekommen, kann nur ein trockenes: “Hocktseu hi kimda“.

Auflösung: beim noch mal nachfragen (“Hää?“) wurde es dann eeeetwas deutlicher und wir konnten es dechiffrieren: “hockt euch hin, ich komme dann.“

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Tag 2: Rund um den Tegernsee

Der Tag heut startet mit Regen, der Wetterbericht sagt aber trockenes Wetter ab 11 Uhr voraus. Also in Ruhe ausschlafen, ausgiebig frühstücken und dann aber auch langsam mal fertig machen!

Da noch Gewitter angesagt sind, trauen wir uns nicht richtig in die Berge, aber so ne Runde um den See muss schon drin sein.

Dabei sind die Ausblicke wirklich idyllisch. Der Weg an und für sich geht leider die Hälfte der Zeit an der Hauptstraße entlang.

Wir erfreuen uns trotzdem der atemberaubenden Ausblicke und halten uns natürlich an alle Regeln!

Beste Aussicht auf den Tegernsee entdeckt! Der Geheimtipp für alle Influencer ?

Wir entscheiden uns dazu ein Stück die Fähre zu nehmen. Von Kaltenbrunn geht es für uns also per PS bis nach Rottach-Eggern – unsere Füße werden es uns danken!

“Hock di hin! I komm da!” Bayrisch für Anfänger ?

Und als uns später tatsächlich noch einmal kurz das Gewitter einholt finden wir auch spontan eine flexible Lösung:

Aperölchen in der Bierstube – hier ist man flexibel!

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Sonnenschein und Schnee

An unserem letzten Tag hatte Äkäslompolo für uns noch einmal richtig schönes Wetter parat. Und auch wenn wir – weil vorher so vorgenommen – die meiste Zeit mit Skifahren in Finnlands größtem Skigebiet beschäftigt waren, haben wir trotzdem noch ein paar Fotos hin bekommen.

Dicker Eispelz der Tannenbäume.
Nur weil die Sonne scheint muß es nicht warm sein.

Kurz vor Sonnenuntergang sind wir dann noch auf die Idee gekommen komplett auf den Ylläs (781m ü NN) hoch zu fahren – das hatten wir auch bei unseren Besuchen vorher in Äkäslompolo nie gemacht. Allerdings konnten wir nicht zu viele Fotos machen – bei -26°C und einem absolut eisigen Wind (gefühlte -40°C) konnte man keinen Fotoapparat mit bloßen Fingern länger als 10 Sekunden bedienen…

Aber es hat sich gelohnt – von dort ließ sich dann der Sonnenuntergang besonders eindrucksvoll genießen.

Das sieht nicht nur kalt aus… Ninas happy place ?
Ja, es ist ein ganz normales Häuschen …. dass allerdings komplett eingeschneit ist.
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Ein Abenteuer für sich: die Rückreise

Eigentlich alles ganz easy. Zur Mittagszeit los in Kittilä, Zwischenstop in München mit 2,5h Umsteigezeit, am frühen Abend in Düsseldorf, gemütliche Fahrt nach Hause … was soll schon schief gehen?

Die Fahrt zum Flughafen in Finnland gestaltet sich tatsächlich noch sehr entspannt. Nicht zu früh aufstehen. Klamotten und Hüttenschlüssel in Ruhe abgeben. Noch einmal zum finnischen Bäcker. Fahrt durch idyllische Landschaft. Alles easy.

So schön kann eine Fahrt zum Flughafen sein.

Am Flughafen angekommen fängt es an zu schneien. Aber Frank weiß: “Die Finnen können mit dem Wetter umgehen – nicht wie am Münchener Flughafen!”

Pünktlich rein in den Flieger. Flieger enteisen: geht alles pünktlich und reibungslos vonstatten.

Enteisung Nummer 1

Leider haut dann ein paarmal das Timing mit dem Schnee-schippen auf der Startbahn nicht hin – so dass abwechselnd entweder die Startbahn voll Schnee liegt, oder das Flugzeug neu enteist werden muss…

Enteisung Nummer 2

Als es dann nach 1,5h endlich klappen KÖNNTE, kollabiert das Pushback Fahrzeug, welches unseren Flieger zurück auf die Landabahn hätte schieben sollen. Am Flughafen der pulsierenden Metropole Kittilä gibt es aber ja zum Glück zwei Pushback Fahrzeuge. Dumm nur, dass Pushback Fahrzeug Nummer 1 gestern bereits den Geist aufgegeben hat…

Also heißt es: warten auf den Mechaniker. Zum Glück haben die Piloten dann irgendwann auch die Nase voll. Die Durchsage: “Das Cockpit hat entschieden den Flieger nun manuell zu wenden! Das wird knapp mit dem Wendekreis, sollte aber klappen!” erlöst uns nach 2,5 Stunden Wartezeit im Flieger. Die Wendung klappt und wir schießen Vollgas über die grade wieder zuschneiende Startbahn den Wolken entgegen.

Schnee, jede Menge Leute die aufpassen dass wir beim Wendemanöver mit dem Flügel nicht das Flutlicht absäbeln und das am Trecker hängende Pushback Fahrzeug.

In München wirds dank dieses Schauspiels doch noch knapp. Aber da wir mit dem Bus am einen Flieger abgeholt und zum anderen gebracht werden, kriegen wir den Flieger und es kann doch noch halbwegs pünktlich zurück nach Düsseldorf gehen. Gut gemacht, Lufthansa!

Richtig – es war knapp in München. Und deswegen haben WIR den Umstieg auch geschaff. Auf unsere Koffer warten wir am Kofferband aber natürlich vergeblich. Also noch ab zur Reklamation in die Schlange stellen und die Zusendung unsere Koffer nach Hause organisieren.
Auf dem Rückweg nach Hause noch im Rewe vorbei Zahnbürsten kaufen. Von wegen wir sind entspannt am frühen Abend zuhause …

Die Koffer kamen dann zwei Tage später per Kurier bei uns zuhause an … merke: niemals den Versprechungen der Leute an der Kofferreklamation glauben (“Die sind spätenstens morgen bei Ihnen. Ganz sicher!”). Nina wußte vorher: “Das dauert zwei Wochen!”

Nicht pünktlich, aber trotzdem sicher angekommen.

Aber nicht die Gute Laune verderben lassen! Wir hatten einen schönen Urlaub! Und ganz ehrlich … was ist schon im Koffer was man zuhause wirklich vermissen würde?

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