Frank und Yoshi waren heute bereits früh unterwegs und haben für das Frühstück die ersten Sonnenstrahlen eingefangen.
Early birds.Sunrise.
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann für uns kurz mal rauf zum Bergsee, der nur ca. 500 m von unserer Unterkunft entfernt liegt. Das sind dann 108 Höhenmeter bergauf und bergab.
Erfrischendes Nass – Willkommene Abkühlung!
Am See angekommen gibt es dann kein Halten mehr und Yoshi sprintet direkt ins kühle Nass. Allerdings nur mit den Füßen, denn schwimmen traut man sich noch nicht so recht ? Schaut gerne mal auf seinem Instagram Account vorbei ?:
Heute Abend wollen wir grillen, allerdings nicht an einem dieser Grills, die hier oben am See zu Hauf stehen. Scheinen sehr Grill-freundlich zu sein hier in Crest-Voland. Dafür gibt’s von uns einen: ?
BBQ-time ???Yum-Yum
Wie ihr seht, alles sehr entspannt und relaxed hier. Für morgen haben wir keine großen Pläne, wir lassen es auf uns zukommen. ?
Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, sagt der Volksmund… Oder auch einfach easy-peasy-lemon-squeezy!
Pause im Schatten der (ersten) Berghütte.
Zahlen & Fakten Geplantes Ziel (rote Linie): 2.580 m Erreichtes Ziel (lila Linie): 2.070 m = Geschaffte Höhenmeter: 391 Bergauf / 392 Bergab (runter bis auf 1.923 m) = 7,5 km = ca. 12.000 Schritte
Fun fact: Das Auto hatten wir auf 2.103 m geparkt! 🙂
Wo ein Wille, da ein Weg? Nun ja, in der Regel ist das wohl so – Den Ehrgeiz es zu schaffen hatten wir ganz sicher alle drei! Irgendwie haben wir aber schnell verstanden das wir nicht in bester Verfassung waren und die Vorbereitungen auch eher schlecht als recht waren.
Schattenplatz erobert!
Was war los? Eine Tüte Gemischtes… Es ging gleich sehr steil nach unten und sehr steil nach oben, an gerade Passagen können wir uns beim besten Willen nicht erinnern. Das hat direkt sehr viel Energie geraubt. Dann ist das schöne Wetterchen nicht unwesentlich beteiligt an unserem Dilemma 😉 Gefühlt keine-eine Wolke machte es in manchen Passagen zu einer sehr (!) heißen Angelegenheit und in Ermangelung an Schattenplätzen (weil Ski-Piste) brannte uns die Sonne wortwörtlich auf den Pelz. Ganz nebenbei sei noch erwähnt das wir keine Getränke dabei hatten, aber das nur am Rande 😉
Erfrischung und Abkühlung gab’s im Bach.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – Wir sehen uns wieder! 😉 Oder wie man so schön auf französisch sagt: Mais peut-être n’est-ce que partie remise?
Gestern Mittag haben wir unser zweites Quartier bezogen. Eine Unterkunft in einem Weiler*, ca. 100 m entfernt von einer Dorfstraße gelegen, die von Les Maulins ausgeht. Wir sind hier auf etwa 1100 m und der Wind ist wie immer eine willkommene Erfrischung bei sonnigem Wetter.
Yoshi ist bei der Inspektion der neuen Unterkünfte immer sehr neugierig und flitzt zackig in jede Ecke des Hauses und ist dabei äußerst gründlich… Er meint: Die Aussicht passt! 😉
Badezimmer geprüft und für OK befunden!Sehr geschmackvoll eingerichtet – Mit Liebe zum Detail!
So schön es dann aber auch sein mag – Einmal angekommen heißt es zack-zack das Auto ausladen, die Zimmer beziehen und ab in die Wanderschuhe, denn die Welt will erkundet werden!
Bei den ganzen Höhenmetern wird man ganz bekloppt! Plümchen!Man beachte die Socken 😉
Die Tour rund um den Weiler hat in Summe 6 1/2 Stunden gedauert und uns ca. 10.000 Schrittchen eingebracht. Es ging auch hier bergauf und bergab, über Stock und über Stein und auch mal über Kuh- und Pferdewiesen. Die Abkühlung im kalten, glasklaren Bach wird aber jedes Mal auf’s Neue zelebriert.
Yoshi und der Bach – Eine Lovestory!
Nach getaner Arbeit blieb heute die Küche kalt und wir waren zur Abwechslung mal aus Essen. Das gestaltet sich aber am A-der-Welt mitunter schwierig. Google-Bewertungen kann man hier eher selten vertrauen. Der Versuch das angedachte Restaurant auf 1850 m zu besuchen endete vergebens – Geschlossen. Achso!? Tolle Wolle, aber da unten in dem Restaurant auf 1800 m brennt noch Licht! Lass’ mal dahin gehen….
Glück gehabt – Es war noch ein Plätzchen für uns frei!
Kääääseeeeee!Sehe ich gerade erst: Warum gucken die da hinten eigentlich so?Yummy – Lecker Essen kann los gehen!
So endete dieser Tag mit einem Abend voller Käse – Wir waren pappsatt, glücklich und zufrieden.
* Ein Weiler ist eine Siedlung, die aus wenigen Gebäuden besteht. Ein Weiler ist kleiner als ein Dorf, aber kompakter als eine Rotte und größer als eine Einzelsiedlung. Weiler waren in der Regel nie politische Einheiten. (Quelle Wikipedia)
Als wir die Wanderung auf der Mile geschafft hatten, sollte es für uns (eigentlich) nach Hause gehen. Doch wie es der Zufall wollte, zog es uns noch mal ans Meer. Statt nach rechts ab zu biegen und die Straße Richtung Unterkunft zu nehmen, ging der Blinker nach links und ‘Schwups’ waren wir unterwegs “noch mal kurz das Meer gucken”.
Es war schon relativ spät und die Sonne stand schon recht tief – Ein wirklich wundervolles Licht! Somit entschieden wir uns auf ein Gläschen Weißwein in der zum Glück noch geöffneten Strandbude.
Die “Strandbude”
Begrüßt wurden wir mit einem trockenen aber dennoch freundlichen “Hi, come in!” von dem Mann hinter der Theke. Auf unsere Frage, ob wir wohl etwas zu trinken bekämen antwortete er mit einem Grinsen im Gesicht: “I have not much. Do you want a wine? White wine?” Das war für uns völlig fein! 🙂 Und so saßen wir noch eine ganze Weile mit einem sehr vollen Glas lecker fruchtigem Weißwein, bei herrlichem Wetter, mit Yoshi und guter Laune auf der Terrasse mit Blick auf das Meer. Auf das erste Glas, folgte dann selbstredend das Zweite…
Das Leben ist schön!
Auf die Frage “Soll ich mal fragen gehen, ob man hier auch etwas essen könnte!?”, antwortete ich wie gewohnt mit einem eher zögerlichen “Hmmm, meinst du wirklich!?” und ‘Zack’ hatten wir mit Lieferung des zweiten Glases Weißwein ein Plätzchen zum Diner.
Was in der “Strandbude” geschah – Der Mann und Frank unterhalten sich: Frank: “Is this a regular restaurant?” Der Mann: “No.” Frank: “So … what is the concept?” Der Mann: “You need to book days ahead. I only cook fish. You bring your own wine. You dont know what you get. You dont know what it costs.” Frank: “Great – we like it. When can we book for 2 people and a little dog?” Der Mann: “Wednesday at 7 pm.” Frank: “Perfect, see you then!”
Das Gespräch war etwas ruppig, aber trotzdem mit einer sehr sympathisch patzigen Art umschrieb er sein Konzept und das Degustationsmenü. By the way: Ein Konzept das uns bereits zum vierten mal begegnet und mit dem wir ausschließlich sehr (!) gute Erfahrungen gemacht haben. Sollte es dieses mal wieder so sein?
Wie immer, entspannter Yoshi um 7 pm mit uns in der “Strandbude”!
So kam es, dass wir am Mittwochabend in den Hochgenuss exzellenter (!!!) Kochkünste und feinsten (!!!) Zutaten kommen sollten – Aber seht selbst:
1. Gang: Hummer, Kaisergranat und gegrillte Makrele an grünem Spargel-Salat mit Pesto-Vinaigrette2. Gang: Barschfilet an Hummersoße, mit (katalonischem) Kaviar und gegrilltem Gemüse und Salz-Kartöffelchen
Wieso Kaviar aus Katalonien? Die einfache Antwort des Chefs: ” It’s the best Kaviar!” 😀
Ein herzliches ‘DANKE’ an den Chef der Strandbude!
Das “Restaurant” besteht aus nur einem kleinen wohnzimmerähnlichen Raum mit zwei Tischen – für 6 bzw. 8 Personen. Wir fanden uns mit internationalen Gästen (Süd-Dänemark, Kanada, Deutschland) an einem Tisch wieder. Allesamt langjährige Besucher der Gegend und der Strandbude. Über Gespräche mit unseren Tischnachbarn fanden wir dann auch heraus, wieviel Glück wir wirklich hatten!: Der Koch ist ein früherer Sternekoch, das Restaurant somit ein echter Geheimtipp und üblicherweise über viele Wochen ausgebucht.
Hier soll es die beste Pizza geben (auf den Genuss kamen wir an unserem Abend aber “leider” nicht”)!
* Aus einer Raupe wird ein Schmetterling – Oder aber: Aus einer Strandbude wird ein Sterne-Restaurant! Wie es der Zufall eben wollte, als wir nach links statt nach rechts abgebogen sind – Noch mal eben zum Strand! 🙂
Was bleibt ist eine Erinnerung an einen wundervollen Abend, mit einem wundervollen Chef, wunderschönem Ambiente, wunderbarer Atmosphäre, wundervollem Essen, einem sehr gut ausgesuchten Weißwein und freundlich-geselligen Menschen aus Dänemark, Mainz und Kanada!
Die Location ist ein echter Geheim-Tipp und soll es auch bleiben – Wer suchet der findet! Viel Erfolg und kleiner Tipp: Vielleicht demnächst öfter mal nach links abbiegen 😉
Für den letzten Aufstieg in diesem Urlaub (ja okay und vielleicht auch den ersten) sollte es noch mal etwas besonderes werden.
Es ging rauf zum Nebelhorn, rauf auf 2.222 m, das natürlich mit der Gondel und nicht zu Fuß ? An der Kasse mussten wir uns dann der Maulkorbpflicht für Hunde beugen (?) und es ging hoch bis zum Höhfatsblick.
Eigentlich sollte der Tag uns heute rauf zum Fellhorn bringen. Allerdings kam uns da die hoch frequentierte Ski-Saison in die Quere! Fußgänger wollte leider keiner oben haben ??♀️??♂️ Somit griff kurzerhand Plan B – Auf zur Breitachklamm.