Tag 5: Ankunft auf der Alm

Heute ging es dann vom nahezu pulsierenden Tegernsee rüber zur verlassenen Winklmoos-Alm. Immerhin auch noch mal gut 2h Fahrt, wenn man die landschaftlich schönere Roadster-Stecke abseits der Autobahnen wählt.

Auf der Alm selber dann das standesgemäße Empfangskomitee.

Wer den Weg nicht kennt, wird zur Alm geleitet…
Die freundliche Dame von der Rezeption hilft beim ausfüllen der Formulare, im Hintergrund die Unterkunft 🙂

Das Schöne: hier ist überall Entspannung angesagt. Fast gar nix los und alle relaxt.

Dream-aged ?
Selbst Strassenschilder werden hier nicht industriell gedruckt, sondern aus Holz geschnitzt…

Also, bloß keinen Stress aufkommen lassen. Nach der kurzen Erkundungs-Tour (14.000 Schritte) direkt ab auf den Balkon, Bierchen zischen und die Aussicht genießen.

Unser Blick vom Balkon aufs Auenland 😉
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Tag 4: Chillen!

Ach Leute, wie soll es anders sein!? –> Die Muskeln in den Oberschenkeln brennen und die Knie tun weh. Auch meine Füße haben die ein oder andere Blessur, in Form von offenen Blasen, davon getragen. Eigentlich schon fast verwunderlich, da die Boots schön eingelaufen sind. Nun ja, machste nix, is halt wie es is – no pain, no gain! Das Aufstehen fällt schwer, aber der Magen will aufgefüllt werden ? Der Tag startet für uns also heute eher spät. Das haben wir uns aber auch nach dem Tag gestern einfach verdient! Wir hauen uns ein paar Eier in die Pfanne und gönnen uns frisch gepressten Osaf(t) ? Im Anschluss geht es für uns ins Auto, um unsere Beine ein wenig zu schonen und die Umgebung großräumig zu erkunden. Gefunden haben wir ein schönes Fleckchen Erde, welches noch nicht zu bekannt scheint.

Lost place
Zeichen von vergangener Zivilisation.
Selbst das Forsthaus rechts unten im Bild war verlassen.

Zum Abschluss sind wir noch zum lokalen Metzger. Das dann in Butter gebratene Stück Rinderfilet vom glücklichen Almrind war der Hammer. Bestes Steak seit laaaaaangem!

Pfiat di!

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Tag 3: Der Berg ruft!

Heute war ich schon früher wach als gedacht und somit wurde die gewonnene Zeit am Morgen gleich genutzt um zacki-zacki das Nötigste zu futtern und dann aber auch direkt los zu fahren: Denn der Berg ruft!

Nauf geht’s!

Zu erst geht es ein Stück mit dem Auto in Richtung Süden. Nach ca. 15 Minuten erreichen wir den Parkplatz Bayerwald (5,- Eur Parkgebühr für den ganzen Tag). Es scheint nicht all zu voll zu sein, also Rucksäcke aufsatteln, Wanderstöcke präparieren und los geht’s!

? Das waaAandern …

Schon die ersten Schritte in Richtung erstem Etappenziel, der Sonnberg-Alm auf 1485m, scheinen vielversprechend anstrengend zu werden. Es geht gleich in Serpentinen auf – Der Wille ist da, die Muskeln mehr als frisch und der Ehrgeiz lässt nicht locker. Also weiter, immer weiter! ?

Challenge accepted!

Es geht wirklich unerbittlich hoch und hoch und weiter hoch, über Stock und über Stein, über trockene Bachläufe und umgekippte Bäume, sehr schmale und auch mal etwas weniger schmale Wege, teils sehr matschig und voll Geröll und zu selten einfach mal gerade aus! Der Weg schlängelt sich recht schnell hoch, wodurch die Aussicht sehr schnell, sehr schön wird! Es lohnt sich also den oft nach unten gerichteten Blick auch mal nach links und rechts schweifen zu lassen.

Wer den Kopf in den Himmel streckt, muss sich nicht wundern, wenn er Alpen sieht.
Hier aus der Frosch-Perspektive ?

Nach ca. 4 Stunden verlassen wir die Baumzone und erreichen lichteres Gelände und kurz darauf “auch schon” die Sonnberg-Alm – endlich! Erstmal ankommen und ein Spezi zischen!

Die Sonnberg-Alm ?

Wer nun denkt, dies sei das Ziel, der irrt. Denn unser Hauptziel galt der Tegernseer Hütte, noch einmal 200m weiter oben!

Könnt ihr die Tegernseer Hütte sehen?

Es geht noch mal kurz ein paar Meter, mit leichter Erhöhung, nach oben…

… und dann stehen wir auch schon vor der Steilwand! Ähm!?!? Da hoch!?!? Ich??? Du??? Ähm!?!?! Jaaaaaa, okay – Poock mer’s!

Man beachte das (wirklich sehr notwendige) Stahlseil im Fels!
“Kletterschuhe” an …
… und nauf geht’s!

Schwindelfrei sollte man schon sein, wenn man dieses Stückchen Fels erklimmen möchte. Okay, schwindelfrei bin ich! Dachte ich zumindest!

Köttel ejjen Bux as it’s best!

Es hat auf beiden Seiten viel Kraft benötigt um die Steilwand zu meistern, geistig und körperlich… Oben angekommen erreichen wir nass verschwitzt die Tegernseer Hütte. Ein Spezi darf auch hier nicht fehlen!

Steil nauf geht’s! Nunner aber auch! ☝️

Fazit: Heftig, alter Schwede! Aber Erfolg auf ganzer Linie! Wir haben’s geschafft. Man sollte in Bayern keinem Hüttenwirt trauen, der einem sagt: “Das schafft ihr schon, das ist ein Altfrauen-Steig!” … Ich frag mich heute noch, wie genau meine Oma da hoch kommen soll!? ?

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Wie teuer ist die Bootsfahrt? Hocktseu hi kimda.

Urlaub ist ja auch immer ein wenig dazu da fremde Kulturen und Sprachen kennen zu lernen. Und wer denkt, dass das dieses Jahr ausfällt, weil wir in Deutschland sind, der irrt.

Also haben wir uns “a gaudi draus gmocht“ und die Fremdsprache Bayrisch gelernt. Wenn man sich beim wandern begrüßt, dann heisst das nicht “Hallo“, sondern “Servas“. Also haben wir das schon mal als allgemeine Begrüßungsformel übernommen.

Blöd nur, wenn der Boots-schaffner dann denk man versteht bayrisch. Auf die Frage wie viel die Strecke auf dem Tegernsee kostet und wo wir das Ticket bekommen, kann nur ein trockenes: “Hocktseu hi kimda“.

Auflösung: beim noch mal nachfragen (“Hää?“) wurde es dann eeeetwas deutlicher und wir konnten es dechiffrieren: “hockt euch hin, ich komme dann.“

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Tag 2: Rund um den Tegernsee

Der Tag heut startet mit Regen, der Wetterbericht sagt aber trockenes Wetter ab 11 Uhr voraus. Also in Ruhe ausschlafen, ausgiebig frühstücken und dann aber auch langsam mal fertig machen!

Da noch Gewitter angesagt sind, trauen wir uns nicht richtig in die Berge, aber so ne Runde um den See muss schon drin sein.

Dabei sind die Ausblicke wirklich idyllisch. Der Weg an und für sich geht leider die Hälfte der Zeit an der Hauptstraße entlang.

Wir erfreuen uns trotzdem der atemberaubenden Ausblicke und halten uns natürlich an alle Regeln!

Beste Aussicht auf den Tegernsee entdeckt! Der Geheimtipp für alle Influencer ?

Wir entscheiden uns dazu ein Stück die Fähre zu nehmen. Von Kaltenbrunn geht es für uns also per PS bis nach Rottach-Eggern – unsere Füße werden es uns danken!

“Hock di hin! I komm da!” Bayrisch für Anfänger ?

Und als uns später tatsächlich noch einmal kurz das Gewitter einholt finden wir auch spontan eine flexible Lösung:

Aperölchen in der Bierstube – hier ist man flexibel!

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Tag 1 – Ankunft am Tegernsee

Der Wecker klingelt pünktlich um 6 Uhr. Das Auto wird schnell gepackt und mit nur ein wenig Katzenwäsche geht es ‘on the Road again’. Mit 2 Staus, 3 Rückstaus, einem Boxenstop und einer falsch genommenen Ausfahrt kommen wir wohlbehalten und leicht geschlaucht, um kurz vor 14 Uhr, am Tegernsee an.

Nur noch schnell das Notwendigste einkaufen, dem See mal eben schnell ‘Hallo’ sagen, ein Bierchen zischen und dann geht es nach einer deftigen Brotzeit heute auch schon früh für uns ins Bett. Gute Nacht!

sleepy but happy ?
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Sonnenschein und Schnee

An unserem letzten Tag hatte Äkäslompolo für uns noch einmal richtig schönes Wetter parat. Und auch wenn wir – weil vorher so vorgenommen – die meiste Zeit mit Skifahren in Finnlands größtem Skigebiet beschäftigt waren, haben wir trotzdem noch ein paar Fotos hin bekommen.

Dicker Eispelz der Tannenbäume.
Nur weil die Sonne scheint muß es nicht warm sein.

Kurz vor Sonnenuntergang sind wir dann noch auf die Idee gekommen komplett auf den Ylläs (781m ü NN) hoch zu fahren – das hatten wir auch bei unseren Besuchen vorher in Äkäslompolo nie gemacht. Allerdings konnten wir nicht zu viele Fotos machen – bei -26°C und einem absolut eisigen Wind (gefühlte -40°C) konnte man keinen Fotoapparat mit bloßen Fingern länger als 10 Sekunden bedienen…

Aber es hat sich gelohnt – von dort ließ sich dann der Sonnenuntergang besonders eindrucksvoll genießen.

Das sieht nicht nur kalt aus… Ninas happy place ?
Ja, es ist ein ganz normales Häuschen …. dass allerdings komplett eingeschneit ist.
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Ein Abenteuer für sich: die Rückreise

Eigentlich alles ganz easy. Zur Mittagszeit los in Kittilä, Zwischenstop in München mit 2,5h Umsteigezeit, am frühen Abend in Düsseldorf, gemütliche Fahrt nach Hause … was soll schon schief gehen?

Die Fahrt zum Flughafen in Finnland gestaltet sich tatsächlich noch sehr entspannt. Nicht zu früh aufstehen. Klamotten und Hüttenschlüssel in Ruhe abgeben. Noch einmal zum finnischen Bäcker. Fahrt durch idyllische Landschaft. Alles easy.

So schön kann eine Fahrt zum Flughafen sein.

Am Flughafen angekommen fängt es an zu schneien. Aber Frank weiß: “Die Finnen können mit dem Wetter umgehen – nicht wie am Münchener Flughafen!”

Pünktlich rein in den Flieger. Flieger enteisen: geht alles pünktlich und reibungslos vonstatten.

Enteisung Nummer 1

Leider haut dann ein paarmal das Timing mit dem Schnee-schippen auf der Startbahn nicht hin – so dass abwechselnd entweder die Startbahn voll Schnee liegt, oder das Flugzeug neu enteist werden muss…

Enteisung Nummer 2

Als es dann nach 1,5h endlich klappen KÖNNTE, kollabiert das Pushback Fahrzeug, welches unseren Flieger zurück auf die Landabahn hätte schieben sollen. Am Flughafen der pulsierenden Metropole Kittilä gibt es aber ja zum Glück zwei Pushback Fahrzeuge. Dumm nur, dass Pushback Fahrzeug Nummer 1 gestern bereits den Geist aufgegeben hat…

Also heißt es: warten auf den Mechaniker. Zum Glück haben die Piloten dann irgendwann auch die Nase voll. Die Durchsage: “Das Cockpit hat entschieden den Flieger nun manuell zu wenden! Das wird knapp mit dem Wendekreis, sollte aber klappen!” erlöst uns nach 2,5 Stunden Wartezeit im Flieger. Die Wendung klappt und wir schießen Vollgas über die grade wieder zuschneiende Startbahn den Wolken entgegen.

Schnee, jede Menge Leute die aufpassen dass wir beim Wendemanöver mit dem Flügel nicht das Flutlicht absäbeln und das am Trecker hängende Pushback Fahrzeug.

In München wirds dank dieses Schauspiels doch noch knapp. Aber da wir mit dem Bus am einen Flieger abgeholt und zum anderen gebracht werden, kriegen wir den Flieger und es kann doch noch halbwegs pünktlich zurück nach Düsseldorf gehen. Gut gemacht, Lufthansa!

Richtig – es war knapp in München. Und deswegen haben WIR den Umstieg auch geschaff. Auf unsere Koffer warten wir am Kofferband aber natürlich vergeblich. Also noch ab zur Reklamation in die Schlange stellen und die Zusendung unsere Koffer nach Hause organisieren.
Auf dem Rückweg nach Hause noch im Rewe vorbei Zahnbürsten kaufen. Von wegen wir sind entspannt am frühen Abend zuhause …

Die Koffer kamen dann zwei Tage später per Kurier bei uns zuhause an … merke: niemals den Versprechungen der Leute an der Kofferreklamation glauben (“Die sind spätenstens morgen bei Ihnen. Ganz sicher!”). Nina wußte vorher: “Das dauert zwei Wochen!”

Nicht pünktlich, aber trotzdem sicher angekommen.

Aber nicht die Gute Laune verderben lassen! Wir hatten einen schönen Urlaub! Und ganz ehrlich … was ist schon im Koffer was man zuhause wirklich vermissen würde?

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Nähdään pian Suomi!

Schwuppdiwupp … ist die Woche auch schon wieder um. Schade, das geht wirklich immer schnell. Aber schön wars, und viel haben wir erlebt.

  • Euphorisches Schneeschippen am ersten Tag
  • Rasantes Snowmobil
  • Schneeschuhwandern ohne Schneeschuhe
  • Siegreiches Eis-Karting
  • Mutiges Skifahren
  • Spurritzenreiches eFat-biken
  • 700km Eisstraßen (#kein-Asphalt)
  • Waghalsige Drohnenvideos
  • Umfangreiches Equipmentschleppen
  • Heiße Sauna
  • Kaltes Eisbad
  • Romantisches Kaminfeuer
  • Schönes Blockhaus
  • Lecker Lachs
  • Schmackhaftes Rentier (teuer!)
  • Teure Nahrungsmittel
  • Hilfsbereite Finnen
  • Professionelle Franzosen 😀
  • Eiskalter “Ülles” (-30°C)
  • Schneegekühlter Sekt
  • uvm…
Tschüss, bis zum nächsten Mal.

P.s.: Bleibt dabei… Auch wenn wir schon zurück fliegen, wir haben noch Futter für ein paar Posts in den nächsten Tagen!

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