Kategorie: Urlaub
It’s Gin o’clock
Horta ist eine überschaubare, kleine Stadt, die man in einem zweistündigen Rundgang sehr gut besichtigen kann. Zu den Pflichtstopps gehört auf jeden Fall ein Stop in Peter Café Sport, wo Einheimische und Segler gleichermassen einkehren um den hauseigenen Gin zu trinken. It’s Gin o’clock baby!

Das Herzstück von Faial ist der Jachthafen von Horta. Dem unter Atlantikseglern beliebten Treffpunkt verdankt die Insel ihr internationales Flair und vor allem die bunte Hafenmauer. Hier verewigt sich nämlich jede Crew, um mögliches Unglück auf See abzuwenden.


Viele liebevolle Kunstwerke in der Marina sehen du wirst!

‘Bom dia’ Capelinhos!
Der Name Vulcão dos Capelinhos leitet sich von Capelo + -inhos ab und bedeutet „Kleines Capelo“. Capelo ist eine Gemeinde im Bezirk Horta.
Durch eine Serie von seismischen Aktivitäten bahnte sich am 16. September 1957 ein drohender Vulkanausbruch an. Der Ausbruch erfolgte schließlich am 27. September 1957, etwa 1 km vor der Westspitze der Insel, auf offener See. Die neu entstandene Vulkaninsel vereinigte sich am 12. November 1957 dann mit der Hauptinsel Faial.

Die Aktivität des Vulkans endete schließlich am 24. Oktober 1958. Die rund 2,4 km² große entstandene Halbinsel wurde Ponta dos Capelinhos getauft. Die Auswirkungen des Ausbruches waren verheerend. Asche wurde über 1000 m hoch in die Luft geschleudert, es gab gewaltige Explosionen und zahlreiche Erdbeben und 300 Häuser wurden vollständig zerstört.

Wahrzeichen des Ponta dos Capelinhos ist der teilweise zerstörte Leuchtturm, der auf den steilen Klippen von Capelo steht. 2 seiner 3 Etagen liegen heute noch immer unter der Asche begraben!

Wonderful day!
Und auf einmal ist da nur noch Eis!

Heute haben wir einen “kurzen” Halt an der Gletscher Lagune am Fjallsárlón eingelegt. Aus “nur mal kurz gucken” wurden insgesamt 11,73 km quer Feld ein und 16.794 Schritte über Steinberge und Moosfelder…

… Das Ziel immer vor Augen wollten wir es bis ganz an die Gletscherzunge schaffen. Der reißende Fluss machte uns dann aber kurz vor dem Erreichen einen dicken Strich durch die Rechnung. Wir mussten stoppen. Ein atemberaubender Anblick, den wir ganz nah erleben durften. Kaum zu glauben das dieser Gletscher in 120 Jahren einfach nicht mehr da sein wird! ‘Danke’ für diesen Moment!





